Das war das August-Camp 2012

In der zweiten Augusthälfte fand das zweite heurige Junior Ranger Camp statt.

Die 22 TeilnehmerInnen forschten mit Unterstützung der via donau und unter Anleitung des Experten Philipp Gmeiner und seinem Team von der BOKU Wien, Institut für Wasserwirtschaft, Hydrologie und konstruktiver Wasserbau sowie vom „CD Labor im Fluss“ an der Donau. Bei drei Stationen konnten die Junior Ranger die Methoden der Forschung kennenlernen und natürlich auch selbst ausprobieren. So wurde die Fließgeschwindigkeit der Donau an unterschiedlichen Stellen genau gemessen und festgestellt, dass die Geschwindigkeit im Strom selber um einiges höher ist als näher beim Ufer. Eine weitere Station beschäftigte sich mit dem Auffinden von Tracersteinen, Steine, die mit einem Sender versehen sind. Sie zeigen die Geschiebegeschwindigkeit an, die Junior Ranger machten sich mit GPS-Geräten auf die Suche. Um die Donausteine ging es auch bei der dritten Station: Mittels Lochraster wurden die Steine vermessen, um Erkenntnisse über die Zusammensetzung des Geschiebes in der Donau zu erhalten. Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten stand, zu sehen, wie die Donau – Lebensader des Nationalpark Donau-Auen - funktioniert.

Die Junior Ranger setzten weiters unter Mithilfe der Österreichischen Bundesforste Maßnahmen zur Förderung des Hirschkäfers als Insekt des Jahres 2012, unternahmen Expeditionen in die Au und genossen nicht zuletzt einige gemeinsame Tage in „ihrem“ Nationalpark.

Für Nationalpark-Direktor Carl Manzano zählt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu den wichtigsten Aufgaben des Nationalparks: „Sie sind die NaturschützerInnen von morgen und tragen ihre Begeisterung sowie ihr Wissen um den Wert der Donau-Auen als BotschafterInnen weiter.“

Der Freitag, 24. August stand als letzter Camp-Tag ganz im Zeichen gesunder Ernährung: Gemeinsam mit Ströck wurde gesundes Gebäck hergestellt und gleich vor Ort verkostet.
Gabriele Ströck, Geschäftsleiterin des Familienbetriebs, hält fest: „Wir unterstützen das Junior Ranger Programm sehr gerne, da es junge Menschen der Region mit den Werten und Schätzen vor ihrer Haustüre vertraut macht. Auch wir setzen stets auf Regionalität, Vielfalt und schonende Nutzung der Ressourcen.“

Hier geht es zum Album mit den Fotos !

zurück