Junior Ranger Camp 2020 - 16.-21. August 2020

Selbst der mächtigste Virus kann uns nicht davon abhalten wieder eine großartige Woche mit den Junior Rangern zu verbringen. Mit ein paar Sondermaßnahmen und einem super guten Zusammenhalt eines jeden Beteiligten war uns auch diesen Sommer ein weiteres Camp am Meierhof mit viel Freude und Spaß möglich.

Auch durften wir heuer wieder eine ganze Menge frischer Junior Rangeranwärterinnen und -anwärter bei uns willkommen heißen. Diesmal wurden die Kids in drei große Gruppen aufgeteilt. Gruppe 1 und 2 (die mit den grünen und roten Armbändern), betreut von Martin und Valeria bildeten die alten erfahrenen Junior Ranger, die uns schon seit einigen Jahren begleiten. Dabei ganz besonders zu erwähnen die offizielle Aufnahme von Hannah, Carina und Sarah bei den Danube Rookies, der Junior Ranger -Fortsetzung für Volljährige. Hiermit nochmal ein herzliches Willkommen und Gratulation!

Gruppe 3 (die mit den türkisen Armbändern) setzte sich aus unserem Nachwuchs zusammen, 8 Mädels und 10 Burschen die voller Motivation von Ulli und Norbert in die wundervolle Welt der Donau Auen eingeführt wurden.

Der erste Tag begann für die Großen gleich mit einer sportlichen Radtour nach Orth ins schlossORTH Nationalpark-Zentrum, wo zunächst einmal die neu gestaltete Schlossinsel, sowie die Seeadlerausstellung im Turm erkundet wurden. Aufgabe des Tages: „Pimp my Rätselrallye!“ Dabei durften die Kids die bestehende Rätselrallye für Gäste des Besucherzentrums nach Lust und Laune umgestalten und konnten somit schon einen Geschmack auf mögliche Aufgaben eines Danube Rookies erhalten. Weiter ging es auf die Orther Inseln zum Baden, doch ein heran nahendes Gewitter ermöglichte uns nur einen äußerst kurzen Besuch.

Die Jüngsten unter uns hatten auch gleich einen sportlichen Start und wanderten zu Fuß durch die Eckartsauer Au zur Donau und entdeckten das ein oder andere Geheimnis eines Auwaldes. Am Donauufer tobten sich Burschen gegen Mädls kreativ aus. Donauweibchen und Flussmännchen – wer kreiert das hübschere Donauwesen? Die Ergebnisse ließen sich zeigen!

Der Nachmittag verlief dann völlig chaotisch. Und zwar gewollt! Alle Gruppen wieder im Camp vereint, wurde gleich unser neues großes Chaosspiel ausgetestet, dass die Junior Ranger fleißig zum Schwitzen brachte. Sei es wegen der vielen Lauferei durch das gesamte Camp und angrenzende Areal oder der vielen, teils auch recht anspruchsvollen Fragen und Challenges über Natur und Nationalpark die sie dabei beantworten bzw. meistern mussten.

Tags darauf ging es dann für die Neuen ins Nationalpark-Zentrum. Höhepunkt dabei war sicherlich die Fütterung der Europäischen Sumpfschildkröten und ein ausgiebiger Badetag an den Orther Inseln. Währenddessen stand für die Älteren ein Klimatag an. Dabei gingen wir auf die wichtigsten Themen des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf unsere Umwelt ein. Die Gewinner und Verlierer von Tier- und Pflanzenwelt wurden dabei genauso lebhaft diskutiert, wie unsere Ernährung. Dazu passend gab es auch gleich den ganzen Tag eine vegetarische Verpflegung. Nachts ging es dann zum „Friedhof der Namenlosen“ auf der Suche nach dem „Greterl“ und der spannenden Vergangenheit der Donau.

Mittwochs wurden von den beiden älteren Gruppen viele lustige, sehr kreative und lehrreiche Messages zur Müllvermeidung am Treppelweg ausgetüftelt und gesammelt, welche sie anschließend auf Holztafeln festhielten. Die neue Generation war an diesem Tag fleißig beim Tümpeln und Staunen und nahm auch die Hirschkäferwiege im Schlosspark genauestens unter die Lupe. Mit erstaunlichen Entdeckungen. Ein stolzer Fund von elf Hirschkäfern und der Sensation überhaupt – einem Nashornkäfer. Am Abend genossen wir noch eine super Grillerei mit Biowürstel am Lagerfeuer.

Am nächsten Tag ging es dann wieder nach Orth, wo die beiden älteren Gruppen ihre Aktionstafeln vom Vortag am Treppelweg und am Donauufer entlang der Wiese beim Uferhaus aufstellten und erhielten dabei von den Gästen schon jede Menge Aufmerksamkeit und anerkennende Blicke. Währenddessen begaben sich die Jungen auf eine Entdeckungsbootstour auf die kleine und große Binn. Nach ein bisschen Müll sammeln, einer sehr feinen Paddeltour auch für die Großen und einer spaßigen Abkühlung im frischen Seitenarm fand der finale Campabend bei einer Fotoshow seinen Ausklang.

Für den letzten Tag stand für die neuen Junor Rangers traditionsgemäß ein Backworkshop mit Ströck an. Die großen Kids erwartete nochmal eine kreative Herausforderung. So wurden bei Tageslicht am „Friedhof der Namenlose“ in Kleingruppen äußerst interessante Clips gedreht um beim Danube Art Master, einem Kreativwettbewerb von JUMP, mitzumachen.

Schlussendlich wurden die Jüngsten unter uns höchst offiziell mit einer feierlichen Urkundenverleihung bei den Junior Rangern aufgenommen. Wir freuen uns sehr, dass unser Junior Ranger-Team wieder um stolze 18 Kinder und Jugendliche bereichert wurde.

Hier findest Du die Bildergalerie.

Valeria Ledochowski

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