Besuch von Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek, 13. August 2019

Flüsse werden als einer der Hauptpfade für die Kunststoffverschmutzung der Meere angesehen, jedoch sind die Quellen bislang kaum erforscht. Das EU-geförderte Projekt „PlasticFreeDanube“ mit Unterstützung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus dient dem Erkenntnisgewinn. Zu den Projektpartnern der Universität für Bodenkultur zählen viadonau und der Nationalpark Donau-Auen. An den Flussufern im Schutzgebiet sind große Mengen an Plastikmüll zu finden, die von der Donau laufend angeschwemmt werden. Dieser wird mehrmals jährlich bei Arbeitseinsätzen mit Freiwilligenteams entfernt.

Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek besuchte am 13. August eine Säuberungsaktion der Donau-Auen Junior Ranger: „Der von den Jugendlichen hier am Ufer eingesammelte Müll fließt in die Forschung von PlasticFreeDanube ein. Ziel ist, mehr Wissen über die Eintragsquellen zu erlangen, um zukünftig die Plastikverschmutzung unserer Gewässer zu vermeiden“, so Patek.

Nationalparkdirektorin Edith Klauser erklärte: „Diesen Sommer findet zum zehnten Mal ein Junior Ranger Sommercamp im Nationalpark Donau-Auen statt. Ein Fixpunkt der Woche ist stets der Forschertag mit dem viadonau-Expertenteam zu unterschiedlichen Schwerpunkten. Heute ist die Gruppe am Donauufer von Petronell-Carnuntum, im jüngsten Nationalparkteil, im Einsatz. Die Junior Ranger lernen im Zuge der Sammelaktion nicht nur über die Hintergründe der Plastikverschmutzung, sondern werden den gesammelten Plastikmüll mit Erhebungsbogen und Experimenten auch selbst analysieren.“

„Die Menge an Kunststoffabfall, die hier binnen kurzer Zeit zusammengetragen wurde, ist bedrückend. Ich danke dem Projektteam und den Junior Rangern für ihren beherzten Einsatz im Dienste des Naturschutzes“, sagte Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek abschließend.

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