Junior Ranger on Tour 2017

Dreizehn unserer älteren Junior Ranger sowie die betreuenden Ranger Andrea und Norbert machten sich auf um den Nationalpark Donau-Auen zu Fuß zu erobern. Junior Ranger Carina, Nina, Sarah und Anna haben zwei Erlebnisberichte verfasst, Ranger Norbert hat zusammengefasst und die Bilder ausgesucht:

Am Nachmittag des 13. August versammelten sich nach einem langen Jahr wieder alle Junior-Ranger im Camp Meierhof in Eckartsau. Als wir ankamen, rechneten wir nicht damit direkt aufzubrechen, um noch vor Anbruch der Nacht auf die Aussichtsterrasse Stopfenreuth anzukommen auf der wir übernachten wollten. Durch Windbruch wurde der Weg teils zum Hindernisparcours. Nach vielen mühsamen Stunden kamen wir schließlich an der Aussichtsplattform an – es war stockdunkel. Dort verbrachten wir die Nacht unter freiem Himmel und beobachteten die unzähligen Sterne und die ein oder andere Sternschnuppe.
Nicht allzu früh setzten wir unsere Expedition durch den Nationalpark Donau-Auen fort, denn heuer wollten wir zu Fuß den Nationalpark erkunden.
Wir marschierten über die Hainburger Donaubrücke bis nach Petronell - Carnuntum, wo uns im NPI Ökohaus purer Luxus erwartete. Wir hatten die Ehre in Betten (!!!) zu schlafen.

Auch der folgende Tag war nicht weniger anstrengend. Wir borgten uns knallrote Schlauchboote aus und erkundeten damit einen der zahlreichen Donaualtarme, wo wir neun Stunden der prallen Sonne ausgesetzt waren. Immer wieder sprangen wir ins Wasser, um der Hitze zu entkommen. Neben etlichen Wasserschlachten fanden wir auch ein Opfer des Sturms, der vor wenigen Tagen über das Land zog – ein Wildschwein.
Weiter ging es am nächsten Tag mit der Betreuung von Hort-Kindern aus Haslau – das Motto lautete „CSI Petronell“. Wir bereiteten für die Kinder ein spannendes Programm vor. Die kleinen Detektive erkundeten voller Begeisterung den Auwald auf der Suche nach Tierspuren.
Anschließend brachte uns der Zug nach Haslau und die Fähre zum Uferhaus. Vom Donauufer aus hatten wir noch einen kurzen Fußmarsch zu unserem nächsten Ziel – Schloss Orth, in dem wir nächtigten. 

Am vorletzten Tag unserer Woche wanderten wir wieder einige Kilometer zurück ins Camp in Eckartsau. Obwohl der Weg nicht mehr weit war, kamen wir nur langsam voran, immer noch erschöpft von den vorigen Tagen. Nach einem kurzen Badestopp bei den Orther Inseln erreichten wir den Meierhof – endlich!
So und nicht anders sehen Helden aus … ;-)


Carina, Nina, Sarah, Anna
sowie Ranger Norbert Ruckenbauer

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